Ispringen-barrierefrei

Sitzung im Juni – Rollstuhlgerechte Zugänge für Optiker und Pop-up-store

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Bei unserer Mai-Sitzung im Bürgerhaus wurden wieder einige aktuelle, aber auch einige uns schon länger beschäftigende Themen angesprochen:

Unsere auf Rollstühle Angewiesenen wiesen darauf hin, dass in einigen Supermärkten noch keine Rollstuhl-Einkaufswagen zur Verfügung stünden, bei anderen, wie Penny, Lidl, Kaufland seien diese zum Teil schon länger vorhanden.

Eine erfreuliche Nachricht betreffend die Barrierefreiheit der Ispringer Geschäfte: Das Optik-Geschäft in der Hauptstraße hat jetzt auch eine Rampe, um die Schwelle zum Gehsteig zu überwinden. Ein Wermutstropfen hierbei: falls Fahrzeuge vor dem Eingang bis an den Rand der Parkmarkierung halten oder parken, kann zumindest ein voluminöser E-Rolli diese Rampe wegen mangelnder Rangiermöglichkeit nicht benutzen (s. Foto). Ob man die Parkmarkierung verändern kann, muss die Gemeindeverwaltung entscheiden.

Gehweg auf der linken Straßenseite. Links des Gehweges zu sehen ist eine kleine Rollstuhlrampe die zu einem ca 10 cm erhöhten Eingang führt. Auf der rechten Seite des Gehweges ist ein Auto geparkt und lässt wenig Platz zur Rollstuhlrampe.
Beengter Zugang zur Rampe vor dem Optiker in der Hauptstraße.

Weiterhin berichtete Angelika Frey, dass zwei Auffahrschienen zum Einfahren in den neu eröffneten Pop-up-Store zur Verfügung stünden, sodass auch Rollstuhlfahrer diesen besuchen können (Angelika hat die Schienen zur Verfügung gestellt) (s. Foto).

Zwei metallene ca 2 m lange Schienen für Rollstuhlfahrer führen über zwei Stufen in einen Laden. Ein kleiner Junge steht im Laden und schaut heraus auf den Betrachter.
Rollstuhlgerechter Zugang zum Pop-Up Store

Von Stefan Kettig, unserem Pflegedienstleiter, kam die Idee, ein Training für „Rollstuhlschieber“, also Angehörige Gehbehinderter zu organisieren. Bei den vom Krankenpflegeverein betreuten Gehbehinderten seien immer wieder Probleme für die Betreuenden beim Umgang mit dem besetzten Rollstuhl zu erkennen. Falls von Ihrer Seite als Betroffene Interesse an einer solchen Veranstaltung besteht, melden Sie sich bitte über die Gemeinde oder aber über die E-Mail-Adresse Dr.wolfball@t-online.de . Wir werden dann im Gemeindeblatt einen Termin bekanntgeben und Sie auch persönlich informieren.

Aus den Reihen unserer Mitkämpfer/innen kam auch ein Hinweis: bei der nächsten (Vor-)Leseaktion in unserer Gemeinde sollte auch auf Barrierefreiheit geachtet werden.

Unser nächstes Treffen findet wie immer am letzten Montag des Monats, also am 24. Juni um 20:00 Uhr im Bürgerhaus Regenbogen statt. Sie als Betroffene oder auch „nur“ als Interessierte sind herzlich eingeladen.

WB

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